Gegen Antimuslimischen Rassismus: Was braucht es für eine gleichberechtigte Gesellschaft?



Podiumsdiskussion

Die Auftaktveranstaltung der Internationalen Wochen gegen Rassismus Esslingen widmet sich dieses Jahr der Thematik des Antimuslimischen Rassismus und vor allem dessen Bekämpfung. Innerhalb einer Podiumsdiskussion werden Samira Ghozzi, Lukas Müller, Janine Sieber das Thema aus unterschiedlichen Blickwinkeln und Positionen betrachten und sich mit der übergeordneten Frage auseinandersetzen, was es für Gleichberechtigung innerhalb der Gesellschaft braucht.

Darüber hinaus soll Raum für einen kreativen Beitrag von I,Slam sowie Fragen sein.

An dieser Stelle war es der Antidiskriminierungsstelle Esslingen wichtig, vor allem sich als muslimisch identifizierende Personen zu Wort kommen zu lassen. Allgemein soll es jedoch nicht darum gehen, dass Muslim:innen von persönlichen (Rassismus)Erfahrungen berichten müssen, sondern wie ein gerechtes und gleichberechtigtes Miteinander aussehen kann und was dafür von Seiten einer weißen, nicht von Rassismus betroffene Mehrheitsgesellschaft, notwendig ist.

Von I,Slam, Meryem Polat. Sie ist Spoken Word Artistin und schreibt seit ihrem 15. Lebensjahr, allerdings performt sie erst seit einigen Jahren ihre Texte. Sie hat einen Bachelor in Literaturwissenschaften und hat nach ihrem Studium im Theater gearbeitet. Seit letztem Herbst studiert sie Islamwissenschaften im Master an der Universität Köln und arbeitet nebenbei als Theaterpädagogin und gibt Workshops an Schulen und anderen Bildungseinrichtungen.

Samira Ghozzi, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Bremen, BA Islamische Theologie an der Universität Tübingen, MA Religionswissenschaft mit Schwerpunkt Medien an der Universität Bremen.

Lukas Müller studierte Pädagogik, Politikwissenschaften und Soziologie in Würzburg. Während seines Studiums engagierte er sich im Netzwerk “Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage” und in der Arbeit mit geflüchteten Menschen. Seit 4 Jahren ist er in der Mobilien Jugendarbeit Winnenden tätig und arbeitet dort mit marginalisierten und von Rassismus betroffenen jungen Menschen. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Empowerment, Erlebnispädagogik und geschlechterreflexives Arbeiten.

Janine Sieber, Sozialarbeiterin (B.A.) und derzeit in einem frauenspezifischen Träger der Wohnungsnotfall- und Suchthilfe in Stuttgart tätig. Unter anderem im ambulant Betreuten Wohnen für suchtmittelabhängige/substituierte Frauen, Frauen nach dem Ausstieg aus der Prostitution sowie Frauen mit Essstörungen. Seit Ende 2019 ehrenamtlich bei der Antidiskriminierungsstelle Esslingen aktiv.


15.03.21 von 19 bis 21 Uhr |Online
Anmeldung erforderlich: anmeldung@ad-es.de
Dolmetschen ins Gebärdensprache möglich mit einer Anmeldung bis am 05.03.
Eintritt frei

Diese Veranstaltung wird gefördert durch: