ABGESAGT Racial Profiling: Empowerment


Workshop

Um die Verbreitung des Coronavirus’ zu verhindern, mussten wir diese Aktion abgesagt. Wir bemühen uns einen neuen Termin auszumachen und werden ihn so bald wie möglich, auf allen Kanälen kommunizieren.

Der Workshop ist für Menschen, die selbst Erfahrung mit Racial Profiling und rassistischer Polizeigewalt machen und betroffen sind. Ebenfalls sind Menschen herzlich eingeladen, die Betroffene solidarisch unterstützen (wollen). Der erste Teil des Workshops bietet Raum, Erfahrungen mit Racial Profiling und rassistischer Polizeigewalt auszutauschen: Was habe ich erlebt? Was sind die Auswirkungen auf mich? Wie sensibilisieren und stärken wir unser Vertrauen in die eigene Wahrnehmung? Und welche Möglichkeiten des verbündet-Seins und der Solidarisierung haben wir trotz unterschiedlicher Erfahrungen?

Im zweiten Teil des Workshops beleuchten wir die rechtlichen Grenzen von Polizeibefugnissen z.B. bei einer Personendurchsuchung und die Schutzmöglichkeiten gegen rechtswidriges Polizeiverhalten. Auf der Grundlage dieser Informationen und des Erfahrungsaustausches möchten wir anhand von konkreten Situationen erarbeiten, welche Handlungsoptionen es gegen dieses Polizeihandeln gibt.

Für: Nur für Betroffene von Racial Profiling und/oder rassistischer Polizeigewalt sowie Unterstützende der Betroffenen.

Bitte beachten Sie, dass die Teilnehmendenzahl auf 20 Menschen beschränkt ist.
Anmeldung bis 19. März 2020 erbeten bei Anna Lampert: anna.lampert@forum-der-kulturen.de.

Referent*innen:

Eben Louw, Psychologe, Fachberater für Psychotraumatologie und Systematischer Psychotherapeut sowie Berater für Betroffene von rassistischer, rechtsextremer und antisemitischer Gewalt. In seiner Funktion als Trauma-Spezialist leitete er, zwischen 2008 und 2019, das Projekt „Psychologische Beratung für Opfer rechtsextremer, rassistischer & antisemitischer Gewalt“ (OPRA) bei ARIBA e.V., Berlin.

Biplab Basu, Gründungsmitglied von Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt (KOP) Berlin, Historiker und Bürgerrechtler sowie Mitarbeiter der Beratungsstelle ReachOut Berlin.

KOP unterstützt seit 2002 Betroffene rassistischer Polizeigewalt. Seit 2005 kämpft die Kampagne aktiv und offensiv auch gegen Racial Profiling.

Veranstalter*in:

Eine Kooperationsveranstaltung von Vereinigung der Mozambikaner „Bazaruto“ in Stuttgart e. V., Forum der Kulturen Stuttgart, Büro für Antidiskriminierungsarbeit in Stuttgart, Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt, Antidiskriminierungstelle Esslingen.


23. März 2020 | Im Forum 3
Gymnasiumstr. 21
Stuttgart, 7017