Geschichte


Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz bietet seit 2006 betroffenen Menschen die Möglichkeit, sich gegen Diskriminierung zu wehren.

Nach alldem ist festzustellen, dass sehr wenige entscheiden, alleine zu klagen. Im Herbst 2011 startete die Antidiskriminierungsstelle des Bundes eine Offensive, bei der verstärkt lokale Akteure gefördert werden sollen, um Antidiskriminierungsarbeit auch flächendeckend und vor Ort zu ermöglichen.

Seit 2013 hat ein engagiertes Team in Esslingen, vornehmlich aus Fachkräften der Sozialen Arbeit, festgestellt, dass Menschen, die mit Diskriminierung konfrontiert sind, kaum einen Raum hatten, um eine Unterstützung zu bekommen, um sich zu wehren. Deshalb haben Ayse Demir-Gay, Gülden Aygün, Markus Textor, Saime Ekin-Atik, Steffi Gläser und Tolga Anlaş die Antidiskriminierungsstelle im Jahr 2014 unter dem Dach des interkulturellen Forums Esslingen e.V. gegründet.

Mit der Unterstützung des Ministeriums für Soziales und Integration Baden-Württemberg hat die Antidiskriminierungsstelle Esslingen 2018 angefangen, diese Aufgaben effektiver wahrzunehmen und mit ihrer Öffentlichkeitsarbeit zu beginnen.